Landwirtschaft

Der Anbau von Industriehanf ist nur den Unternehmen der Landwirtschaft im Sinne des § 1 Abs. 4 des Gesetzes über die Alterssicherung der Landwirte (ALG) erlaubt. Die BLE ist zuständig für die Anbauanzeige für Industriehanf und die Durchführung der THC- Kontrollen beim Industriehanfanbau sowie für die Einfuhr von Industriehanf aus Drittländern.

In Deutschland ist der Industriehanfanbau nur auf landwirtschaftlichen Flächen möglich.

Extern: BLE Info zum Anbau von Industriehanf

Hiermit möchten wir Ihre Aufmerksamkeit auf ein Thema lenken, das uns als Verein und als Befürworter des Industriehanfanbaus in der Landwirtschaft betrifft: die im Raum stehende Bestrafung von Landwirten für den Anbau von Industriehanf gemäß dem Betäubungsmittelgesetz.

Von der Verwendung in der Textilindustrie über die Herstellung von Baumaterialien bis hin zur Nutzung als Nahrungsmittel oder in der Kosmetikindustrie bietet Industriehanf zahlreiche ökologische und wirtschaftliche Vorteile. Trotz dieser Vorteile werden Landwirte, die Industriehanf anbauen, oft mit Strafen und rechtlichen Konsequenzen konfrontiert.

Dies führt dazu, dass Landwirte, die Industriehanf anbauen, mit dem Stigma des Verbrechens konfrontiert werden, obwohl sie lediglich eine legale und nachhaltige Pflanze anbauen. Wir sind der Meinung, dass es an der Zeit ist, unsere Gesetze zu überdenken und den Anbau von Industriehanf in der Landwirtschaft zu entkriminalisieren. Landwirte, die Industriehanf anbauen, sollten nicht als Verbrecher behandelt werden, sondern als Pioniere einer nachhaltigen und zukunftsweisenden Landwirtschaft. Wir fordern eine Überprüfung Gesetzeslage, um den Anbau von Industriehanf zu entkriminalisieren und den Landwirten die Möglichkeit zu geben, diese vielseitige Pflanze anzubauen, ohne mit rechtlichen Konsequenzen konfrontiert zu werden.

Wir möchten auch das Bewusstsein für die Vorteile von Industriehanf in der Landwirtschaft und anderen Industriezweigen schärfen und die Unterstützung der Öffentlichkeit und der politischen Entscheidungsträger gewinnen. Landwirte, die Industriehanf anbauen, sollten als wertvolle Akteure in der nachhaltigen Entwicklung unserer Gesellschaft anerkannt werden. Wir werden uns weiterhin für die Rechte der Landwirte und die Förderung des Industriehanfanbaus in der Landwirtschaft einsetzen.

In Deutschland hat die intensive landbasierte Landwirtschaft, die überwiegend auf konventionellen Methoden basiert, zu einem Rückgang der Artenvielfalt durch den Einsatz von Pestiziden und Herbiziden sowie zum Verlust von Lebensräumen und damit zu einer Verringerung der Pflanzen- und Tiervielfalt geführt. Eine regionale Landwirtschaft, die natürliche Ressourcen schützt und die Artenvielfalt fördert, ist entscheidend für das langfristige Überleben unserer Ökosysteme.

In Deutschland ist Industriehanf in der Reform der „Gemeinsamen Agrarpolitik“ (GAP) berücksichtigt, die regionale und marktorientierte Landwirtschaft fördert.
Eine positive Änderung der GAP-Reform könnte die Rahmenbedingungen für Industriehanfanbau verbessern und den Landwirten den Bau alternativer Kulturpflanzen erleichtern.

Um das Potenzial von Industriehanf in der deutschen Landwirtschaft zu maximieren, ist eine gut koordinierte Zusammenarbeit zwischen Landwirten, Behörden und Industrieakteuren erforderlich. und Förderung von Wissen und Innovation über Industriehanf als Pflanze.

Industriehanf, eine regionale und vielseitige Pflanze, kann dabei eine entscheidende Rolle spielen. In Deutschland konzentrieren sich mehrere Initiativen auf die Förderung von Industriehanf durch Forschung, Innovation, Politikgestaltung, Förderprogramme und Netzwerkaufbau.

Der Grüne Kreis ( DGK )

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